Mobilboard Rechnung: Warnung vor Mobiboard

von Rechtsanwälte Legler & Collegen am 11. September 2009

Mobiboard (oder “Mobilboard”) scheint genauso unseriös zu sein wie Mitfahr-Verein.de:

Am Montag, dem 7. September hatten wir dem Mobiboard-Betreiber, Herrn Reinhold Fett, eine E-Mail geschrieben. Wir wollten ihm Gelegenheit geben, eventuelle Missverständnisse selbst aus der Welt zur räumen.

Herr Fett hat nicht geantwortet.

Hier der Text unserer E-Mail:

Sehr geehrter Herr Fett,

unsere Kanzlei betreibt unter http://mitfahr-verein.leglerundcollegen.de ein Informationsangebot zu Mitfahr-Verein.de — einem Internetangebot, das mit Kostenfreiheit wirbt und den Nutzern einen Monat später überraschend Rechnungen über 199,-EUR zuschickt.

Mehrere unserer Leser haben uns in den vergangenen Wochen auf Ihre Website, mobilboard.de, aufmerksam gemacht. Diese Leser schreiben uns, dass auch auf Ihrer Website die Preisauszeichnung gezielt undeutlich gestaltet sei, um Besucher in eine Abofalle “hinein zu tricksen”.

Wir haben diese Vorwürfe selbst noch nicht geprüft.

Vielleicht sind Sie der Meinung, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Und vielleicht möchten Sie dieses selbst aus dem Weg räumen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns kurz beschreiben, wie der Anmeldeprozess bei Ihnen vonstatten geht und wo Sie die Nutzer auf die Kostenpflicht hinweisen.

Wenn Ihre Seite transparent gestaltet ist, werden wir unseren Lesern gern bestätigen, dass Ihre Rechnungen legitim sind.

Mit besten Grüßen

Mittlerweile ist auch klar, warum wir keine Antwort bekommen haben:

Laut Abzock.net ist Herr Reinhold Fett bereits einschlägig bekannt. Er betreibt gleich mehrere Abzockseiten in der Mitfahr-Nische:

mobiboard.de
fahrmit-online.de
mitfahrliste.de
Mitfahrgebote-Gesuche.de

Auch der MDR hat bereits über Herrn Fett berichtet:

Beim Registergericht in Potsdam erfahren wir, dass seit August ein neuer Firmen-Chef agiert: Reinhold Fett. Er betreibt gleichzeitig mit einer anderen Firma ein Internet-Portal mit einer Abo-Falle. Die Servicetelefonnummer ist die gleiche wie beim Callux Forderungsmanagement.

Die Polizei steckt mitten in den Ermittlungen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wurde das Konto gesperrt. Bürger, die dort Geld einzahlen, bekommen es zurück. Bei der 76-jährigen Anneliese ist das bereits geschehen. Verbraucherschützer raten deshalb bei dubiosen Inkassoforderungen keinesfalls zu zahlen.

Sollten Sie von Mobiboard.de eine Rechnung erhalten, ist es trotzdem ratsam, wenn Sie kurz und schmerzlos per E-Mail den Widerruf erklären (hier steht wie).

Rechnungen und Mahnungen von Mobiboard können Sie dann auf jeden Fall ignorieren.

Warum Sie sich nicht einschüchtern lassen brauchen, wenn Mobilboard mit “der Rechtsabteilung” droht oder mit “dem Inkassobüro”, erfahren Sie hier.

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lee_B 16. September 2009 um 16:53

ich habe ein mail als widerruft am 4.09.09 an mobiboard geschrieben, und so wird geschrieben…

Sehr geehrter Herr Hannes Meyer,

am 13.08.2009 habe ich von Ihnen die Rechnung mit der Nummer
272904949 erhalten.

Sie gehen davon aus, zwischen Ihnen und mir bestünde ein
Jahres-Abonnementvertrag für Ihre Website “mobiboard.de”. Sollte das
so sein, widerrufe ich meine Vertragserklärung hiermit.

Des weiteren weise ich nochmals darauf hin, dass meine
E-Mail-Adresse offensichtlich mißbräuchlich verwendet wurde. Sollte
ich weiterhin Rechnungen oder Mahnungen von Ihnen erhalten werde ich
Strafanzeige erstatten.

Außerdem fühle ich mich schon allein deshalb nicht an einen Vertrag
mit Ihnen gebunden, weil Sie mich gezielt über die Kostenpflicht
Ihres Angebots getäuscht haben. Ihr Unternehmen ist inzwischen dafür
bekannt mit unseriösen Mitteln an das Geld anderer Leute
heranzukommen. Ich darf Ihnen versichern: Von mir erhalten Sie
keinen Cent!

Über den Registrier- und Anmeldeprozess auf Ihrer Website bin ich
inzwischen hinreichend informiert. Ihre diversen Hinweise, Links und
Belehrungen können Sie sich sparen.

Mit besten Grüßen,

Heute bekomme ich mail vom mobiboard als Abgabe an inkasso…

Sehr geehrte/r Herr xxxxx

wir möchten Sie mit Datum des 16.Sep.2009 darauf aufmerksam machen, dass unsere Rechnung vom 13.08.2009 trotz Mahnung und einer letzten aussergerichtlichen Mahnung von Ihnen seither ohne Angaben von Gründen unbeachtet blieb. Um nun unser Recht zu wahren und auch im Hinblick zur Wahrung einer eindeutigen Rechtssprechung, wird Ihre offene Rechnung nun unserem Inkassobüro übergeben und zur Beitreibung aufgefordert werden. Wir bedauern diesen Schritt nun gegen Sie einleiten zu müssen, weil seither von Ihnen keine Reaktion auf unsere Schreiben kam.

Ihre Daten:
====================
Kundennummer: 6815
Rechnungsnummer: 272904949
Mitgliedschaft bestätigt durch Emaillink über xxxxxxx
Bearbeitungsnummer: FM0907000949
Rechnungsversand: bereits via Email nachweislich erfolgt
Mahnung: bereits via Email nachweislich erfolgt
letzte aussergerichtliche Mahnung: bereits via Email nachweislich erfolgt
Güteangebot: seither keine Reaktion

Wir weisen darauf hin, dass mit der Übergabe an unser Inkasounternehmen für Sie weitere Kosten entstehen werden. Sollten Sie bereits bezahlt haben, so betrachten Sie dieses Schreiben bitte für gegenstandslos.

Mit freundlichen Grüßen,

Mobiboard.de Deutschland

Nora S. 23. September 2009 um 15:04

Genau dasselbe ist bei mir auch geschehen. In einer Mahnungsmail konnte ich sogar die Daten von ALLEN Kunden einsehen (Vor- u. Nachname sowie Adresse und Vertrags- und Rechnungsnr. etc…). Auch auf meine Mails und Fragen wurde nicht reagiert. Die Telefonhotline scheint auch mehr zum Schein dazusein, da niemals jemand drangeht.Mir wurde ebenfalls vorgeworfen,ich hätte nicht reagiert. MfG Nora

Kaschirto 23. September 2009 um 17:01

Hey Nora,
ich hoffe du hast noch diese Mail mit den Kunden Daten, denn das vertößt mit Sicherheit gegen den Datenschutz. Alleine schon deswegen könnte man Strafanzeige erstatten.
Bin mal gespannt, ob ich auch so eine e-mail in den nächsten 1-2 Wochen bekomme.
Mit besten Grüßen

Maren 23. September 2009 um 20:29

Ich habe auch noch so eine Email, wo ich ebenfalls von mindestens 7 anderen “Kunden” die ganzen Daten (Email, Kundennummer, usw.) einsehen konnte. Gegen Mobiboard muss wirklich mal etwas unternommen werden, bzw. gegen alle Abzockseiten..
Ebenfalls mit besten Grüßen
P.S.: Ich habe nochmals eine Warnung wegen Inkasso bekommen, obwohl sie den “Sachverhalt” ja schon vor 2 Wochen an ein Inkassounternehmen abgeben wollten. Von wegen, ich könnte ja immer noch bis Montag zahlen, da sie nicht diesen Schritt einleiten möchten.. Bin gespannt, wie es weitergeht :-D

Harald 28. September 2009 um 21:39

Danke an die Betreiber solcher Seiten wie diese.
Bekam heute auch eine Rechnung von mobiboard. Wußte zuerst überhaupt nicht, was das soll, dachte im ersten Schrecken, es handele sich um einen Immobilienmakler, da ich solche Dienste in Anspruch nehme. Als ich “mobiboard” googelte, fiel mir ein, das ich vor 2 Wochen auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit nach Fürth war. Dabei habe ich auch einmal meine Personendaten angegeben; ich war der Meinung, dies diene zum Schutz der Beteiligten der zustandekommenden Fahrgemeinschaften. Von einer Rechnung für die Vermittlertätigkeit war ich überhaupt nicht ausgegangen. Natürlich habe ich die AGB akzeptiert und dieses Procedere mit dem Freischaltungslink mitgemacht. Man lernt nie aus. Dank dieser Seite habe ich eben per e-mail widerrufen.
Dank an alle hier Mitwirkenden.

Gruß
Harald

Ulrike 29. September 2009 um 17:38

Hallo,
ich bin auch auf Mobiboard reingefallen, da ich mich hastig angemeldet habe und die Seite von der Aufmachung her nicht auf die Kosten aufmerksam machte.
Habe wie hier beschrieben eine Kündigung/Erklärung geschrieben und diese mit Einwurfeinschreiben verschickt.
Der Brief kam zurück, Briefkasten scheint also nicht mehr der besagten Firma zu gehören…
Ich habe auch inzwischen eine automatische Mahnung erhalten und darauf nochmal eine e-mail geschrieben.
Ich hoffe ich die lassen mich in Ruhe, aber selbst wenn nicht, werde ich nicht reagieren.
Viele Grüße,
Ulrike

Ulrike 29. September 2009 um 17:40

Vielen Dank auch noch einmal von mir an die Betreiber dieser Seite, ich war sehr erleichtert hierauf gestoßen zu sein!

OLi 30. September 2009 um 12:04

Hallo und guten Tag zusammen,

habe am 15.09.2009 das 1. Mal eine Mahnung von Mobilboard.de bekommen und war recht verduzt, da ich noch nie auf der Seite war und auch keine Fahrgemeinschaft in Anspruch genommen habe.
Desweiteren sind die Namesangaben nicht korrekt, aber die Adresse stimmt. Frag mich nur wie es dazu kommen konnte ???
Ich habe daraufhin verschiedene email an mobilboard.de geschrieben und mit Lesebestätigung versehen, aber keine von Denen wurde von Seitens mobilboard geöffnet bzw. gelesen.
Heute am 30.09. 2009 habe ich die 2. email bekommen in der ich eindringlich dazu aufgefordert werde einen Betrag von 97,80.-EUR zu bezahlen. Im Fallo von nichtbezahlens wird mir mit Rechtanwalt, Inkassobüro und SCHUFA Eintrag gedroht !
Da ich mir keiner Schuld bewußt bin bezahle ich auch nichts und schreibe keine weiteren emails.
Da ich dank Dieser Seite gelesen habe, daß die Adresse oder bzw. Postfach von mobilboard.de nicht mehr existiert, kann ich mir die Mühe und Kosten sparen ein Einschreiben zu verschicken.
Ist echt unverschämt mit solchen Methoden zu arbeiten !!!

mfG

OLI

Baerbel 1. Oktober 2009 um 16:00

Ich habe diesen Bauernfänger gestern bei der Kripo angezeigt.
Ich wurde ständig mit emails belästigt und gestern hat mit dieser Hannes Meyer mit Betrug gedroht und dass er diese Sache an die Rechtsabteilung weitergibt. Ich bin davon überzeugt, dass hinter diesem Mobiboard sich ein großer Schwindel verbirgt und dass hier nur der eine Mensch Namens Fett hinter dieser Sache steckt. Das allerbeste ist, dass diese Mobiboard keinerlei Dienstleistungen erweist, ausser Rechnungen und Mahnungen und Drohungen zu versenden.
Sonst ist das alles nur ein leerer Luftballon, der bald zum platzen kommt.
Ich denke noch ein paar Tage und der verschwindet wieder von der Bildfläche.
Nur muß man dann aufpassen, denn der wird unter einem neuen Namen weiterhin versuchen die Leute abzuzocken.

Danke für diese Seite, es beruhigt, dass noch andere auf diesen Gauner reingefallen sind.

Caro 2. Oktober 2009 um 10:35

@Baerbel
Du hast recht!
Danke dass du diesen Abzocke verein angezeigt hast.
Ich hab auch schon darüber nachgedacht, toll dass du es gemacht hast…

Mir ist es auch wie euch gegangen. Nur blöderweise gleich 2x
mit den Mobiboard und mit drive2u.

Ich habe bei beiden widerrufen.
Hatte gehofft dass jetzt Ruhe ist, habe aber von Mobiboard heute eine Mahnung erhalten,….
Auf die muss ich jetzt aber nicht mehr regaieren oder?

auch nochmal danke von mir dass es Seiten wie diese gibt….

marlene 6. Oktober 2009 um 21:45

auch ich bin ein opfer der internetabzocke geworden. und nicht nur einmal, nein sogar 2mal. ich bin sehr froh, euch gefunden zu haben. ich werde selbstverständlichen nicht zahlen und weiterhin nicht mehr reagieren. hatte aus schreck bei der ersten zahlungsaufforderung via email, die letzte woche bei mir im postfach lag, zurückgeschrieben, dass ich diesen service nie in anspruch genommen habe und ich sofort die mitlgiedschaft kündigen möchte. jetzt habe ich vor ein paar minuten eine antwort erhalten. sie akzeptieren meine kündigung, fordern mich allerings erneut zur zahlung auf und sprechen mich mit dem falschen namen an.
mich juckt es in den fingern zurückzuschreiben. lohnt sich das? oder soll ich alles ignorieren?

Ulrike 8. Oktober 2009 um 12:36

Hallo ,
hatte die Widerrufungsmail von hier geschrieben und habe folgende Antwort von Hannes Meyer erhalten:

***

“Sehr geehrte Frau ███████████,

wir haben Ihre Email erhalten und möchten nochmals folgende Sachlage erläutern damit auch Sie alle Fragen weitgehend beantwortet bekommen:

1.) Besteht eine Vertragsbindung zwischen mobiboard.de und mir?

Im Rahmen der Registration haben Sie Angaben tätigen müssen, welche Ihre eindeutige Identifikation sicherstellt. Im weiteren mussten Sie im 2. Schritt der Registration die Nutzungshinweise sowie AGB´s als gelesen und akzeptiert bestätigen, um die Registration fortsetzen zu können. Als Sicherheitsmaßnahme und auch zum Schutz gegen Betrugsversuche, wurde Ihre IP Adresse mit Uhrzeit und Anbieterkennung gespeichert. Um die Registration endgültig abzuschließen, mussten Sie nun den Link in Ihrer Email durch anklicken bestätigen. Ihre Registration ist damit abgeschlossen und ein Vertragsverhältnis wurde rechtskräftig.

2.) Ich habe die AGB´s nicht gelesen und dennoch als “gelesen und akzeptiert” geklickt. Da ich keine andere Preisinformation gesehen hatte, brauche ich nicht zu zahlen.

Falsch! In einem Urteil vom 14.6.2006 hat sich nun auch der Bundesgerichtshof mit der Frage der Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbedingungen in Internetgeschäfte befasst. Dabei wurde festgestellt das der Anbieter davon ausgehen kann, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen von Bestellern wahrgenommen werden können, wenn dies nur durch einen Link möglich ist. Gerade hier standen bei Mobiboard.de die AGB´s direkt zum lesen bereit.Der Jenige, der im Internet Bestellungen tätigt, ist mit den Gepflogenheiten des Internets vertraut. Darauf darf sich auch der Anbieter verlassen. Wichtig ist nur, dass sich der Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Bestellseite bzw. im zweiten Schritt der Registration gut sichtbar befindet. In diesem Fall sogar permanent einsehbar und über den Button “INFOS” der Webseite an sich auch druckbar! Ebenfalls kann eine erfolgreiche Registration nur bei uns abgeschlossen werden, wenn Sie durch ein Häkchen bestätigen die AGB´s gelesen und akzeptiert zu haben.

3.) Wie kündige ich richtig?

Um den Service von mobiboard.de zu kündigen, reicht es nicht aus eine Email mit “Ich kündige” zu schreiben. Bitte beachten Sie hierzu auch die AGB´s. Wir bieten Ihnen dennoch den bequemen Onlineweg an, indem Sie sich mit Ihrem Passwort und der Benutzerkennung einloggen und unter “Profil bearbeiten” ganz unten beim Thema “Schluss” die “ordentliche Kündigung” wählen. Eine außerordentliche Kündigung kommt wohl nicht in betracht, da Sie den Service ohne technische Mängel jederzeit nutzen können (Vertragserfüllung). Ihre Kündigung bleibt solange wirkungslos, wie Sie nicht unser hierzu bereitgestelltes Formular wie oben beschrieben nutzen oder alternativ auf dem Postweg an unsere Firmenanschrift (siehe Impressum mobiboard.de).

WICHTIG: Bis zum Ende der 12 monatigen Mitgliedschaft, sind Sie als Vollmitglied verpflichtet sich an die AGB´s und Nutzungshinweise zu halten. Dies beinhaltet auch die Mitgliedsgebühr für besagten Zeitraum. Wenn nicht binnen 3 Monate vor Ablauf gekündigt wurde, wird Ihre Mitgliedschaft stillschweigend um weitere 12 Monate verlängert.

4.) Widerruf Probezeit

Wir wollen nicht das Sie die Katze im Sack kaufen. Daher hat sich Mobiboard.de entschlossen, jedem eine Widerrufsfrist von 14 Tagen nach Aktivierung zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss gehen Sie in die 12 monatige Vollmitgliedschaft über. Ein “Widerruf Probezeit” im Profilmodul nach besagten 14 Tagen hat lediglich zur Folge, dass Sie temporär abgemeldet werden, dennoch aber Vollmitglied sind. In diesem Fall senden wir Ihnen gern einen neuen Account zu bzw. reaktivieren Ihren alten Zugang. Zur Zahlung der Mitgliedschaft sind Sie dennoch verpflichtet. Auch hier gilt der vertragsmäßge Bestandteil der AGB, welchen Sie als “gelesen und akzeptiert” im Geschäftsabschluss bestätigt hatten!

5.) Ich kann mich nicht mehr einloggen, obwohl ich Vollmitglied bin.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, gibt es hierzu unter dem Login eine Möglichkeit, Ihr Passwort erneut an die registrierte Emailadresse zusenden zu lassen. Im weiteren wird Ihr Account bei fehlenden Beiträgen oder bei Verstößen gegen geltendes Recht gesperrt. Weitere Hilfe oder Antworten auf Fragen bekommen Sie unter Mobiboard.de unter „Kontakt“ in der Sektion „Technik“.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Team Mobiboard.de
e-Mail: kunden@mobiboard.de
Web: http://www.mobiboard.de

***

Ich hoffe mal, dass das nichts zu sagen hat, weil sie sich ja nicht auf eine Widerrufsbelehrung beziehen (können)? Stimmt das?

Vielen Dank schonmal,
Ulrike

Christine 17. Oktober 2009 um 12:36

Danke!!!
ohne diese Seite hätte ich wahrscheinlich doch noch gezahlt, (obwohl ich das überhaupt nicht einsehe) und das Ganze unter “dumm gelaufen – aber selber schuld” zähneknirschend abgehakt. Doch nun weiß ich, dass man bei dieser Abzocke keine Bedenken haben muß, es einfach auszusitzen.
Habe natürlich sofort eine Widerruf-Mail geschickt und weil es Spaß macht, die nun auch zu ärgern, diese mail gleich 20x gesendet. Vielleicht können wir diese Betrüger damit auch etwas lahmlegen, wenn wir Ihnen die Postfächer zumüllen….????!!!!!!

Soyeon Kong 17. Oktober 2009 um 23:15

Hallo,
Ich bin eine Auslaenderin und zwei Rechnungen mit zwei Kunden Nummer gleizeitich bekommen. Ich habe schon ein mal einen Brief (Widerruf) verschickt und zwei mal angerufen und Widerruf hintergelassen. Aber Mobibord hat nicht geantowortet und zwei mal Mahnung und Inkasso Mahnung schickt.
Ich weiss nicht, wie ich das machen kann.
Meine die zwei Kunden Nummer: 272906183, 272906163

Harald 17. Oktober 2009 um 23:42

Liebe Soyeon Kong

Du hast alles richtig gemacht und brauchst dich um nichts mehr zu kümmern. Reagiere auf Schreiben von mobiboard nicht mehr! Bewahre Ruhe, es wird Dir nichts passieren. Ich habe gestern die 2. Mahnung bekommen, mit der Ankündigung, am 22. Oktober wird ein Inkassobüro eingeschaltet und damit die Sache für mich noch teurer.
Soyeon, das ist nur Angstmache, die wollen, dass wir die Nerven verlieren. Also: nicht reagieren, keine Angst bekommen.
Gruß
Harald

Soyeon Kong 19. Oktober 2009 um 21:40

Danke!! Vielen Dank Harald!!

Lili@ 21. Oktober 2009 um 11:09

> WEIß NICHT WAS ICH MACHEN SOLL!!!!
>
> die schreiben:
> “wir bedanken uns für Ihr Interesse an dem Angebot von
> http://www.Mobiboard.de.
> Seit Ihrer Anmeldung sind nun mehr als 14 Tage verstrichen, ohne dass Sie
> erfolgreich von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch in Ihren Profileinstellungen
> gemacht haben. Danke das nun unser Angebot Ihren Zuspruch gefunden hat. Wir
> erlauben uns, für die Bereitstellung und Erbringung unserer
> Dienstleistung das vereinbarte Nutzungsentgelt entsprechend Ihrer Registration gemäß
> nachfolgender Aufstellung in Rechnung zu stellen.
> Kundennummer: 102714
> Bearbeitungsnummer: FM2809000982
> Rechnungsnummer: 272906982
> 12 – Monatszugang http://www.Mobiboard.de zu je 6,44 EUR pro Monat:
> 74,62 EUR (Netto)
>
> zzgl. 19% MwSt. 14,18 EUR
> Gesamtbetrag gemäß AGB für 12 Monate im Voraus: 88,80 Euro (Brutto)
> Der hier aufgeführte Rechnungsbetrag umfasst den gesamten
> Nutzungszeitraum von 12 Monaten seit Ihrer erfolgreichen Registration bei
> uns.
> Hier noch einmal der Mitgliedszugang für unsere Datenbank:
> http://www.Mobiboard.de
> Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag unter Angabe des unten
> angegebenen Verwendungszweckes binnen 7 Tagen nach Erhalt dieser Rechnung auf unsere
> nachstehend aufgeführte Bankverbindung. Beachten Sie, dass nicht
> zuzuordnende Zahlungen oder Teilleistungen keine schuldbefreiende Wirkung haben.
>
> Inhaber: CALL MEDIA LTD. & CO KG
> Konto: 191 0900
> BLZ: 860 100 90
> Bank: Postbank
> Verwendungszweck: RECHNUNGSNUMMER 272906982
>
> Sollten Sie Fragen zu dieser Rechnung oder unserem Dienstleistungsangebot
> haben, stehen wir Ihnen unter +49-1801-55577728-02 (14 Cent / Minute aus
> dem dt. Festnetz) oder via Email unter support@mobiboard.de zur Verfügung.
> Im Anhang finden Sie die Rechnung im Originalformat auf unserem
> Briefpapier. Der Anhang ist virenfrei. Sie benötigen den Adobe Acrobat Reader, um
> sich die Rechnung anschauen zu können.
> Diesen können Sie hier downloaden:
> http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep2.html
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> Wenn Sie gemäß § 14 UStG eine Rechnung mit ausgewiesener MWSt
> wünschen,schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Angabe Ihrer
> Rechnungsnummer.”
>
> ….vom 13.10.09….
>
> daraufhin schrieb ich am 14.10.:
>
> “Hiermit möchte ich angeben,dass ich nie bei ihnen einen vertag weder
> gesehen noch unterschrieben habe.Mir ist ihre Seite nicht bekannt.Scheinbar
> liegt hier ein Missverständnis vor.Des weiteren habe ich auch nie ihre
> Dienste in Anspruch genommen.Ich werde umgehend meine Anwalt
> einschalten,sollten sie mich noch einmal kontaktieren.”
>
> dann kam von denen am 14.10.09….
>
> “Sehr geehrte Frau……………,
>
> Sie haben sich nachweißlich am 28.09.2009 um 15:15:31 Uhr mit der
> IP-Adresse : …………………….
> und den Logindaten, Kundenlogin : ……….. und dem Passwort : …… ,
> bei uns registriert und
> somit die AGBs akzeptiert!
> Des weiteren:
> haben wir Ihre Email erhalten und möchten nochmals folgende Sachlage
> erläutern damit auch Sie alle Fragen weitgehend beantwortet bekommen:
> 1.) Besteht eine Vertragsbindung zwischen mobiboard.de und mir?
> Im Rahmen der Registration haben Sie Angaben tätigen müssen, welche Ihre
> eindeutige Identifikation sicherstellt. Im weiteren mussten Sie im 2.
> Schritt der Registration die Nutzungshinweise sowie AGBŽs als gelesen und
> akzeptiert bestätigen, um die Registration fortsetzen zu können. Als
> Sicherheitsmaßnahme und auch zum Schutz gegen Betrugsversuche, wurde Ihre IP
> Adresse mit Uhrzeit und Anbieterkennung gespeichert. Um die Registration
> endgültig abzuschließen, mussten Sie nun den Link in Ihrer Email durch anklicken
> bestätigen. Ihre Registration ist damit abgeschlossen und ein
> Vertragsverhältnis wurde rechtskräftig.
>
> 2.) Ich habe die AGBŽs nicht gelesen und dennoch als “gelesen und
> akzeptiert” geklickt. Da ich keine andere Preisinformation gesehen hatte,
> brauche ich nicht zu zahlen.
> Falsch! In einem Urteil vom 14.6.2006 hat sich nun auch der
> Bundesgerichtshof mit der Frage der Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbedingungen in
> Internetgeschäfte befasst. Dabei wurde festgestellt das der Anbieter
> davon ausgehen kann, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen von Bestellern
> wahrgenommen werden können, wenn dies nur durch einen Link möglich ist. Gerade
> hier standen bei Mobiboard.de die AGBŽs direkt zum lesen bereit.Der
> Jenige, der im Internet Bestellungen tätigt, ist mit den Gepflogenheiten des
> Internets vertraut. Darauf darf sich auch der Anbieter verlassen. Wichtig ist
> nur, dass sich der Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der
> Bestellseite bzw. im zweiten Schritt der Registration gut sichtbar befindet.
> In diesem Fall sogar permanent einsehbar und über den Button “INFOS”
> der Webseite an sich auch druckbar! Ebenfalls kann eine erfolgreiche
> Registration nur bei uns abgeschlossen werden, wenn Sie durch ein Häkchen
> bestätigen die AGBŽs gelesen und akzeptiert zu haben.
>
> 3.) Wie kündige ich richtig?
> Um den Service von mobiboard.de zu kündigen, reicht es nicht aus eine
> Email mit “Ich kündige” zu schreiben. Bitte beachten Sie hierzu auch die
> AGBŽs. Wir bieten Ihnen dennoch den bequemen Onlineweg an, indem Sie sich
> mit Ihrem Passwort und der Benutzerkennung einloggen und unter “Profil
> bearbeiten” ganz unten beim Thema “Schluss” die “ordentliche
> Kündigung” wählen. Eine außerordentliche Kündigung kommt wohl nicht in
> betracht, da Sie den Service ohne technische Mängel jederzeit nutzen können
> (Vertragserfüllung). Ihre Kündigung bleibt solange wirkungslos, wie Sie
> nicht unser hierzu bereitgestelltes Formular wie oben beschrieben nutzen oder
> alternativ auf dem Postweg an unsere Firmenanschrift (siehe Impressum
> mobiboard.de).
>
> WICHTIG: Bis zum Ende der 12 monatigen Mitgliedschaft, sind Sie als
> Vollmitglied verpflichtet sich an die AGBŽs und Nutzungshinweise zu halten. Dies
> beinhaltet auch die Mitgliedsgebühr für besagten Zeitraum. Wenn nicht
> binnen 3 Monate vor Ablauf gekündigt wurde, wird Ihre Mitgliedschaft
> stillschweigend um weitere 12 Monate verlängert.
>
> 4.) Widerruf Probezeit
> Wir wollen nicht das Sie die Katze im Sack kaufen. Daher hat sich
> Mobiboard.de entschlossen, jedem eine Widerrufsfrist von 14 Tagen nach Aktivierung
> zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss gehen Sie in die 12 monatige
> Vollmitgliedschaft über. Ein “Widerruf Probezeit” im Profilmodul nach
> besagten 14 Tagen hat lediglich zur Folge, dass Sie temporär abgemeldet werden,
> dennoch aber Vollmitglied sind. In diesem Fall senden wir Ihnen gern einen
> neuen Account zu bzw. reaktivieren Ihren alten Zugang. Zur Zahlung der
> Mitgliedschaft sind Sie dennoch verpflichtet. Auch hier gilt der
> vertragsmäßge Bestandteil der AGB, welchen Sie als “gelesen und akzeptiert” im
> Geschäftsabschluss bestätigt hatten!
>
> 5.) Ich kann mich nicht mehr einloggen, obwohl ich Vollmitglied bin.
> Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, gibt es hierzu unter dem Login eine
> Möglichkeit, Ihr Passwort erneut an die registrierte Emailadresse
> zusenden zu lassen. Im weiteren wird Ihr Account bei fehlenden Beiträgen oder bei
> Verstößen gegen geltendes Recht gesperrt. Weitere Hilfe oder Antworten
> auf Fragen bekommen Sie unter Mobiboard.de unter „Kontakt“ in der
> Sektion „Technik“.
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> Ihr Team Mobiboard.de
> e-Mail: kunden@mobiboard.de
> Web: http://www.mobiboard.de”
>
> meine antwort sah so aus: vom 20.10.:
>
> “Sehr geehrter Herr Hannes Meyer,
>
> am 13.10.09 habe ich von Ihnen die Rechnung mit der Nummer
> 272906982 erhalten.
>
> Sie gehen davon aus, zwischen Ihnen und mir bestünde ein
> Jahres-Abonnementvertrag für Ihre Website “mobiboard.de”. Sollte das
> so sein, widerrufe ich meine Vertragserklärung hiermit.
>
> Des weiteren weise ich nochmals darauf hin, dass meine
> E-Mail-Adresse offensichtlich mißbräuchlich verwendet wurde. Sollte
> ich weiterhin Rechnungen oder Mahnungen von Ihnen erhalten werde ich
> Strafanzeige erstatten.
>
> Außerdem fühle ich mich schon allein deshalb nicht an einen Vertrag
> mit Ihnen gebunden, weil Sie mich gezielt über die Kostenpflicht
> Ihres Angebots getäuscht haben. Ihr Unternehmen ist inzwischen dafür
> bekannt mit unseriösen Mitteln an das Geld anderer Leute
> heranzukommen. Ich darf Ihnen versichern: Von mir erhalten Sie
> keinen Cent!
>
> Über den Registrier- und Anmeldeprozess auf Ihrer Website bin ich
> inzwischen hinreichend informiert. Ihre diversen Hinweise, Links und
> Belehrungen können Sie sich sparen.
>
> Mit besten Grüßen.”
>
> …..und dann heute,den 21.10.09, kam die mail
>
> Sehr geehrte Frau …………,
>
> vorab als Hinweis, bevor diese Sache umgehend unserer Rechtsabteilung
> vorgelegt wird:
> Kunden bzw. Mitglieder können nur entstehen, durch Anmeldung. Die
> Anmeldung wird mittels Formcheck nur abgesendet und aktiviert, wenn Sie das
> Häkchen bei Nutzungsbedingung AGBŽs als gelesen und zugestimmt aktivieren.
> Sodann widerlegen wir allein hiermit Ihre Aussage, dass Sie die AGB`s nicht
> zugestimmt hatten. Es ginge gar nicht technisch anders! Ebenso prüfen wir nun
> gegen Sie den Verdacht des Betruges, da auf eine Zahlungspflicht vorab
> hingewiesen wurde und Sie hierbei ausdrücklich erklären dem zugestimmten
> Vertrag nicht einzuhalten. Unsere Dienstleistung wurde und wird zur Zeit
> erbracht. Die Belehrung wurde entgegen Ihrer Abbildung im Formular der Anmeldung
> vollzogen, nur haben Sie entgegen der Frage eine unwahre Angabe getätigt
> (AGB`s gelesen und akzeptiert…)
> MfG Ihr Mobiboard-Team”
>
> heute, 21.10. schrieb ich:
>
> “Sehr geehrter Herr Meyer (oder Herr Fett oder welchen Namen sie auch
> sonst benutzen bzw. benutzt haben)
>
> Hiermit belehre ich sie letztmalig, ihre Forderungen gegen mich nicht
> aufrecht zu erhalten! Nach weiteren Nachforschungen bei Polizei und durch
> meinen Anwalt erfuhr ich, dass ihre Firma weder beim Registergericht noch beim
> Gewerbeamt in Dresden gemeldet ist! Außerdem wurde genanntes Bankkonto von
> einem Strohmann eröffnet, wie Ermittlungen der Polizei ergeben haben.
> Dieses Konto ist mittlerweile nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft
> gesperrt. Auf Anraten von Polizei und meinem Anwalt wurde mir dringend geraten,
> keine Einzahlungen vorzunehmen und bei erneuten Aufforderungen rechtlich, in
> Form einer Strafanzeige, gegen sie vorzugehen.
>
> Mit besten Grüße”
>
> ….
>
> weiß nicht was ich machen soll!!!zahlen werde ich nicht, aber können die
> nicht wirklich rechtliche schritte gegen mich einleiten???

Dagmar 21. Oktober 2009 um 20:25

Hallo,
auch ich bin Anfang Juli 09 durch googlen “mitfahrgelegenheit gesucht” auf die Firma Mobiboard hereingefallen.
Durchs Infos per Internet habe ich nicht gezahlt, vorsichtshalber einen Widerspruch per Einschreiben geschrieben. Mittlerweile wäre angeblich Mitte Sept. mein Vorgang ans Inkassobüro gegangen, die sich noch nicht gemeldet haben. Man braucht erst auf alles reagieren, wenn ein Schreiben vom Gericht kommt. Dort muss man nur ein Kreuz machen, dass man widerspricht. Da die Firma kein Aussicht auf Erfolg hat, wird sie nicht klagen.
Zum Datenmissbrauch: bei mir wurde auch per E-Mail ein Art Sammelbrief mit allen persönlichen Daten anderer Betroffener (jeweils ca. 20 St.) als Mahnung an mich verschickt. Ich habe mich an die hiesige Verbraucherzentrale gewendet, die mir sagte, dass jeder einzelne sich an den Landesdatenschutzbeauftragten seines Bundeslandes wenden müsse, dass seine Daten missbraucht würden. Hier der Link des Landesdatenschutzbeauftragten :

http://www.bfdi.bund.de/cln_118/DE/AnschriftenUndLinks/AufsBehoerdFuerDenNichtOeffBereich/AufsBehoerdFuerDenNichtOeffBereich_node.html

Zuständig ist der Beauftragte des Landes,Zuständig ist der Beauftragte des Landes, in dem das fragliche Unternehmen seinen Sitz hat.
Ich habe noch keine Antwort darauf erhalten (vor ca. 1 Woche E-Mail versendet).

allen viel Erfolg und viel Geduld mit Mobiboard!

lee_B 22. Oktober 2009 um 11:45

Hallo Lili

ich habe gleiche problem wie bei dir…du hast alle richtig gemacht .
du brauchst nicht mehr kümmen und nicht mehr reagieren,agal was vom mobiboard schreibt.

Dagmar 23. Oktober 2009 um 14:20

Hallo,
heute habe ich die E-Mail vom Datenschutzbeauftragten bekommen. Ich habe sie fälschlicherweise an den meines Wohnsitzes gesendet. Sie wird freundlicherweise weitergeleitet an das Bundesland Brandenburg, wo Mobiboard seinen Sitz hat. Also, alle die sich über den Datenmissbrauch beschweren wollen, bitte an den Datenschutzbeauftragten des Landes Brandenburg wenden! Hier noch mal der Link:
http://www.bfdi.bund.de/cln_118/DE/AnschriftenUndLinks/AufsBehoerdFuerDenNichtOeffBereich/AufsBehoerdFuerDenNichtOeffBereich_node.html

Hoffe, es kommen viele Beschwerden….

Seki 1. November 2009 um 17:25

hallo,
habe heute im meinem e-mail eingang eine Mahnung von mobiboard.de erhalten. Ich bin jetzt total verzweifelt! weiss jetzt überhaupt nicht wie ich vorgehen soll!
Zum Glück habe ich nicht meine richtige Wohnadresse angegeben.
Könnt Ihr mir vielleicht helfen was ich als erstes machen soll oder ob ich es nur ignorieren sollte?

Harald 2. November 2009 um 23:48

Hallo Seki

Widerrufe den angeblichen Vertrag vorsichtshalber, wie das gemacht wird, steht hier auf der Seite. Ansonsten ab jetzt alles ignorieren, laß dich nicht provozieren, vergeude deine Zeit nicht mit irgendwelchen Schreiben an diesen Ars… . Es werden noch einige mails kommen, eine Mahnung, dann die Ankündigung, dass ein Inkassounternehmen eingeschalten wird. Alles leere Drohungen. Nicht aufregen, nicht darauf reagieren!
Gruß
Harald

Viktor 3. November 2009 um 16:47

Hallo!
Ich habe auch bei Mobiboard.de registriert (ich wusste gar nicht, dass ich etwas bezahlen musste) und dann hatte ich eine E-Mail bekommen:

RECHNUNG (Mitgliedschaftbeitrag Mobiboard)

Sehr geehrte/r Herr Viktor Gryshko,

wir bedanken uns für Ihr Interesse an dem Angebot von http://www.Mobiboard.de.

Seit Ihrer Anmeldung sind nun mehr als 14 Tage verstrichen, ohne dass Sie
erfolgreich von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch in Ihren Profileinstellungen gemacht haben. Danke das nun unser Angebot Ihren Zuspruch gefunden hat. Wir erlauben uns, für die Bereitstellung und Erbringung unserer Dienstleistung das vereinbarte Nutzungsentgelt entsprechend Ihrer Registration gemäß nachfolgender Aufstellung in Rechnung zu stellen.

Widerruf habe ich noch nicht geschrieben. Ich habe mein Profil gelöscht, aber zu spät (in einem Monat oder später). Zuerst dachte ich, dass es einfach spam war.

Heute wollte ich bezahlen (sie wollen jetzt nur 39.95 Euro bekommen), aber ich weiss nicht, ob ich das machen muss. Kann jemand mir das erklären?

Viktor 3. November 2009 um 17:03

Noch eine Sache. Ich bin Ausländer und ich habe keine deutsche Staatsangehörigkeit. Ich habe auch keinen Wohnsitz in Deutschland. Die Adresse, die ich gegeben habe, ist die Adresse von meinen Gasteltern (ich arbeite in Deutschland als au-pair). Ich weiss wirklich nicht, was ich machen soll. Das Problem ist, dass ich zu spät geantwortet habe.

vom 1.11.09

Sehr geehrte/r Herr XXXXXX,

wir weisen hiermit darauf hin, dass aufgrund der bisher nichtbeachteten 2. Mahnung wir den Sachverhalt nun an das Inkassobüro wie bereits angekündigt übergeben werden. Sodann entstehen sicherlich Mehrkosten. Wir weisen dennoch ausdrücklich darauf hin, dass wir im Rahmen einer Schadensminderungspflicht Sie immer über entsprechende Schritte und Folgend informiert hatten. Eine Reaktion erfolgte seither nicht. Um nun unser Recht zu wahren, wird der Sachverhalt dem Inkassobüro überstellt. Wir bedauern diesen Schritt gegen Sie einleiten zu müssen. Sollten Sie bereits die Rechnung ausgeglichen haben, so betrachten Sie diese Mail/Post als gegenstandslos.

Ihre Daten:
====================
Kundennummer: 102322
Rechnungsnummer: 272906696
Mitgliedschaft bestätigt durch Emaillink über XXXXXXX
Bearbeitungsnummer: FM1609000696
Rechnungsversand: bereits via Email nachweislich erfolgt
Mahnung: bereits via Email nachweislich erfolgt
letzte aussergerichtliche Mahnung: bereits via Email nachweislich erfolgt
Güteangebot: seither keine Reaktion
Übergabe an Inkassobüro: Mittwoch, den 04.November 2009

Wir weisen letztmalig darauf hin, dass mit der Übergabe an unser Inkasounternehmen für Sie weitere Kosten entstehen werden und eine Eintrag in das Schuldnerverzeichnis erfolgt. Begleichen Sie noch heute die oben aufgeführte Rechnung.

Inhaber: CALL MEDIA LTD. & CO KG
Konto: 191 0900
BLZ: 860 100 90
Bank: Postbank
Verwendungszweck: RECHNUNGSNUMMER 272906696

Mit freundlichen Grüßen,

Mobiboard.de Deutschland
(Rechtsabteilung & Mahnwesen)

Ich antwortete…

Ich habe schon drei oder vier E-mails gesendet, aber Sie antworten nicht. Ich habe schön erklärt, dass ich Ausländer bin und ich habe keiner Wohnsitz in Deutschland. Was soll ich dann machen? Mein Profile ist schon lange gelöscht werden.

Dann

Sehr geehrter XXXXXX,

die Geschäftsleitung kommt Ihnen aus Kulanzgründen entgegen und unterbreitet Ihnen folgenden Vorschlag

um der Sache zu einem schnellen Abschluß zu verhelfen. Mit einer Einmalzahlung von 39.95 € wäre, vorausgesetzt

Ihr Einverstädnis die Sache bereinigt. Zu dem Sie die Seite noch 1 Jahr lang nutzen können.

Bitte bestätigen Sie ob Sie mit dem Vorschlag einverstanden sind,

da Sie ansonsten in nächster Zeit in die Mahnstufe rutschen und weitere Kosten auf Sie zu kommen.

MfG Ihr Mobiboard-Team

Dann habe ich so geschrieben…

Sehr geehrter Herr Meyer,
danke für Ihre E-Meil. Ich verstehe, dass dieses Problem nur meine Schuld ist. Ich habe die Bedingungen von der Mitgliedschaft nicht richtig verstanden. Ich will nur fragen, wie viel ich bezahlen muss (wenn ich richtig verstanden habe, ich soll 39.95 Euro bezahlen) und ob ich weniger bezahlen kann (ich will die Dienste von Mobiboard.de nicht benutzen. Mein Profil ist schon gelöscht).
Ich wollte möglichst schnell bezahlen um meine Irrtum richtigzustellen. Könnten Sie bitte mir noch einmal die Bankverbindung und die Summe, die ich bezahlen muss, senden?
Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie möglichst schnell antworten könnten.
XXXXXX

Was soll ich machen?>

Mix 10. November 2009 um 05:01

Lieber Viktor,

Alles was du machen sollst steht schon oben. Schreib ihm einfach, ohne weitere Erklärung, was auf dem Link: http://mitfahr-verein.leglerundcollegen.de/38/wie-sie-reagieren-wenn-sie-eine-mitfahr-verein-de-rechnung-bekommen-teil-1-widerruf-und-anfechtung-erklaren.html steht. Es spielt keine Rolle, dass du nicht schnell reagiert hast. Dass du keinen festen Wohnsitz in De hast, macht die Sache viel einfacher, du musst dir überhaupt keine Sorgen machen, da er kann sowieso dir nix antun!

Seki 16. November 2009 um 20:04

hallo,

habe noch eine Frage.
Soll ich die Mitgliedschaft kündigen? wenn ja welchen punkt dann fristlos oder die normale?

mfg

Julia Grötzinger 16. Dezember 2009 um 16:51

hai, mir is das gleiche passiert. hab mit einem anwalt vom studentenwerk folgenden brief aufgesetzt. vielleicht könnt ihr ja auch was damit anfangen.. die ham ja auch die frechheit kettenbriefe zu schicken!

Julia Grötzinger
Walter-Benjamin-Str. 2
79111 Freiburg i.Br.

Call-Media International Ltd. & Co KG
Schulstrasse 8a
D-03185 Peitz
UST-Id. DE261232241

Rechnung vom
Bearbeitungsnummer:
Rechnungsnummer:

Sehr geehrte Damen und Herren,

den von Ihnen geltend gemachten Zahlungsanspruch weise ich als unbegründet zurück. Zu der Rechnung und der darauf folgenden Mahnung nehme ich wie folgt Stellung:

Ich habe keine auf eine entgeltliche Leistung gerichtete Willenserklärung abgegeben, da mir, als ich die Internetseite aufgerufen habe und meine Daten in die Eingabemaske eingetragen habe, nicht bewusst war, dass ich mit der Anmeldung eine zu vergütende Leitung bestellen würden. Dass Sie die Leistung entgeltlich anbieten wollen, habe ich nicht bemerkt. Hinweise darauf sind beim Aufrufen der Internetseite zunächst nicht ersichtlich. Hierüber wurde ich erst durch Ihr Schreiben aufgeklärt. Aufgrund der unzureichenden Preisinformation auf Ihrer Seite fehlt es daher bereits an einem wirksamen Vertragsschluss zu den von Ihnen behaupteten Konditionen.

Zwar habe ich das Kästchen angeklickt, mit dem in der Eingabemaske angegeben wird, man habe ich AGB’s und sonstige Hinweise gelesen, tatsächlich hatte ich aber die AGB’s nicht gelesen, weil mir für eine kostenlose Leistung die rechtlichen Einzelheiten nicht wichtig zu sein schienen. Da ich die AGB’s nicht gelesen habe, habe ich einen Hinweis auf die Entgeltlichkeit der Leistung auch von dort nicht erhalten.

Ich erkläre eine Anfechtung wegen Irrtums, da mir aus den dargelegten Gründen bei der Abgabe einer etwaigen Willenserklärung nicht bekannt war, dass ich damit eine zu vergütende Leistung bestellen würde.

Schließlich mache ich hilfsweise auch von meinem Widerrufsrecht aus §§312d, 355 ff. BGB gebraucht. Da eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Widerrufsbelehrung in Textform nicht erteilt worden ist, ist der Widerruf auch nicht durch Fristablauf ausgeschlossen.

Da ich aus den dargelegten Gründen keinesfalls bereit bin, die unberechtigte Forderung zu begleichen, haben Sie keinen Anlass, etwa zunächst ein Inkassounternehmen zu beauftragen, um erst später Ihre vermeintlichen Ansprüche gerichtlich geltend zu machen. Falls Sie an den unberechtigten Ansprüchen weiterhin festhalten, mag sie diese zur gerichtlichen Überprüfung stellen, so dass auch ich meine Rechte dann vor Gericht wahrnehmen kann.

Von weiteren Mahnungen bitte ich abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Julia Grötzinger

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