Mobiboard: Abzocke mit Rechnungen?

von Dextra Rechtsanwälte am 7. September 2009

Mehrere Leser haben uns auf mobiboard.de aufmerksam gemacht.

Die Seite gibt sich, wie Mitfahr-Verein.de, als Börse für Mitfahrgelegenheiten. Und die Nutzer erhalten, wie bei Mitfahr-Verein.de, auch hier offenbar nach der Registrierung überraschend eine Rechnung.

Vor der Seite warnt inzwischen schon die Datenbank “Internet Abzocke von Computerbild.de.

Betrieben wird mobiboard.de seit Mai 2009 von Herrn Reinhold Fett aus Peitz in Brandenburg.

Bislang haben wir das Angebot von mobiboard.de noch nicht prüfen können. Wir können deshalb derzeit auch noch nichts darüber sagen, ob Sie den Rechnungsbetrag zahlen müssen oder nicht.

Wir werden dieses Angebot prüfen — aber bevor wir das können, brauchen wir ein Mandat. Damit wir Mobilboard.de für möglicherweise überraschende Rechnungsstellungen abmahnen können, muss uns ein ehrlicher Mitbewerber von mobiboard.de beauftragen.

Wenn Sie wollen, dass gegen Mobiboard.de etwas unternommen wird, schreiben Sie ehrliche Mitfahrzentralen an. Verlangen Sie, dass sie rechtlich gegen wettbewerbswidriges Verhalten von Mobiboard.de vorgehen — und dass sie einen Rechtsanwalt damit beauftragen, das Verhalten von Mobiboard.de zu prüfen und gegebenenfalls abzumahnen.

Hier ist eine Liste von Mitfahrzentralen, an die Sie schreiben können:

* Bei diesen Seiten handelt es sich offenbar um weitere Abzock-Seiten. Vielen Dank an Floyd für den Hinweis!

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Levi 9. Dezember 2009 um 12:13

Hallo zusammen,

mich hat es auch getroffen: AGB nicht richtig gelesen – angemeldet – Rechnung bekommen.
Habe aber wie empfohlen nicht gezahlt. Habe in zwischen 2 Mahnungen erhalten und die Drohung, dass die Sache nun einem Inkassobüro übergeben wird. Ich werde aber nicht zahlen, das ist sicher. Mein Rat an alle: Lasst Euch nicht einschüchtern, zahlt nicht!!! Lest den Beitrag der Rechtsanwälte Legler & Co.!

Hat jemand Erfahrung, wie sich Mobiboard verhält, nachdem man auch den Aufforderungen des Inkassobüros nicht folgt?

Eines ist sicher: mit den versteckten Angaben der Kosten in den AGB haben die in eienem Gerichtsverfahren keine Chance!

Gruß,

Levi

dave 9. Dezember 2009 um 22:34

hi…..
heute hat meine ex freundin auch eine mail von mobiboard bekommen,auch ich fand in den AGB´s nichst von kosten….da sist arglistige täuschung wie sie im buche steht…..
nur das problem für mobiboard ist,die rechnung lautet auf meinen namen,damals habe ich mich dort aber auf ihren rechner dort registriert……..das heisst die haben meinen namen,aber meine email adresse nicht,da es auf den account von meiner ex gelaufen ist…..
das heisst mobi kann nichst machen,da ja ich und nicht meine ex,diesen dienst in anspruch nahm……..
aber da die meine emal nict wissen,bekomme ich ja keine mahnung,und meine ex dauf deren account die mahnungen kommen,hat ja keinenvetrag mit mobi….
siehste..ich war schlauer,weil wo kein richter da auch kein urteil…..
gruss
dave

dave 9. Dezember 2009 um 22:35

schitt tippfehler……
;-))

karla 14. Dezember 2009 um 16:20

Ich bin so vorgegangen ,wie hier beschrieben. Habe auf die 2.Mahnung mit Androhung der Einschaltung des Inkassounternehmens nochmals klar gemacht, dass ich nicht zahlen werde und alle weiteren Kosten H. Fett selber tragen muss. Seitdem (14.11.09) habe ich nichts mehr von diesen Landplagen gehört. Scheint also doch zu wirken.
Danke für diese hilfreichen Vorschläge!!

Yvonne 27. Dezember 2009 um 10:06

Hallo GMP,

ich habe am 08.12.2009 per Mail die Benachrichtigung zur Weiterleitung ans Inkassebüro erhalten. Seit dem ist nichts mehr gekommen. *dreimalklopfaufholz*

Abwarten und Tee trinken.

lg Yve

Faust 30. Januar 2012 um 13:23

reingefallen und sogar bezahlt (war im Ausland), danach verklagt und bei Polizei angezeigt – alles umsonst, das Geld ist weg.
Dieses Land ist ein Paradies für solche und nicht nur solche Kriminelle!!! Eine Schande! Im Grunde genommen profitieren alle “kämpfende” mit Betrüger – totale Verarschung der Bürger
Unsere “Volksdiener” muss man nach China zur Ausbildung schicken

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